ABOREA und die Götter

Auf Aborea gibt es viele Götter und Göttliches im Allgemeinen. Es gibt die „Guten“ und es gibt die „Bösen“. Und dann gibt es wahrscheinlich noch diejenigen, die man dort nicht nach einem schwarz/weiß-Schema einordnen kann.

Wo die Götter sind, da dürfen die Gläubigen nicht fehlen. Auf Aborea gibt es sehr, sehr viele Menschen und andere Wesen, die gläubig sind. Manche von ihnen glauben an nur einen Gott, andere glauben an eine Mehrheit von Göttern und wieder andere glauben zwar an mehrere Götter, verehren jedoch nur einen einzigen. Atheisten – also Menschen und Wesen, die an keinen Gott glauben – findet man nur äußerst selten.

Vielleicht haben einige dieser Gläubigen ihre Zuflucht bei ihrem Gott oder ihren Göttern gefunden, weil sie eine Erklärung für bestimmte Situationen brauchten, die ihnen passiert sind. Vielleicht war es aber auch schon immer so, dass eine Familie an einen bestimmten Gott glaubte und diesen Glauben auch an die Kinder weitergab. So sind auch viele in die religiösen Strukturen der Familie geboren wurden, die sie dann selbstverständlich weitegeführt haben. Es kommt selten vor, dass sich einst Gläubige von ihrem Gott abwenden und wenn so etwas geschieht, dann muss etwas geschehen sein, dass den Gläubigen bis ins Mark erschüttert hat.

So verehren einige Menschen und Wesen gar keinen Gott oder aber Gottheiten, die eher für ihre „dunklen, bösen Machenschaften“ bekannt sind. Götter, die dafür sorgen sollen, dass einem Konkurrenten Unheil erfährt, damit man selbst vor etwas bestimmtem verschont bleibt. Sei es eine Krankheit, ein Unfall oder was auch immer. Das ist nur ein „seichtes“ Beispiel, welche Art von Wünschen manche Gläubigen zu ihren Göttern tragen. Generell sind die Wünsche, die den Göttern zugetragen werden sehr vielseitig. Ob es um Glück im Spiel oder der Liebe geht oder darum, dass man um Beistand für einen geliebten, kranken Menschen bittet, oder ob einfach mal wieder ein langer Regenschauer nötig ist, damit die Ernte nicht eingeht.

Ein Einzelner kann auch in der Gunst seines Gottes steigen, wenn er sich so verhält, wie es seinem Gott gefallen würde. Wenn er im Namen seines Gottes handelt und nichts für ihn höher steht, als so zu leben, wie es sein Gott wünscht, dann fällt er besonders positiv auf.

“Esthion, erhöre mein Rufen!”

Viele der Gottheiten sind sehr bekannt (und zwar über die ganze Welt hinweg) und jeder und jede von ihnen steht für etwas ganz besonderes und ist für bestimmte Dinge bekannt.

Sicherlich sind euch schon die einen oder anderen Götternamen begegnet, wenn ihr auf Palea unterwegs wart. Bestimmt habt ihr schon einmal Halt in einem Tempel Esthions gemacht, nicht wahr? Esthion steht für Stärke, Wahrheit und Friede und ist ein über den ganzen Kontinent Paleas bekannter und geliebter Gott. Vor allem aber in Trion ist er derjenige, von dem man sogar sagt, er gehöre zu den Hauptgottheiten. Man geht sogar noch ein Stückchen weiter und bezeichnet Esthion als den Schutzpatron Trions.

Nicht zum Schutz, jedoch zur guten Stimmung, trägt hingegen der Gott Juvio bei. Er ist bekannt und geliebt für seine rauschenden Feste. Über diese Feste gibt es zahlreiche Legenden und lustige Geschichten, die vor allem nach einem guten Humpen Met immer wieder in den Tavernen Paleas auf den Tisch gebracht werden.
Da auch eine wirklich gute und ausgelassene Feier zum Leben dazugehört (und natürlich zur guten Laune beiträgt) ist Juvio ein bekannter Gott, der immer wieder die Rufe seiner Gläubigen nach einem ewigen Leben auf seinen Festen hört.

Doch auch Göttinnen sind in der Welt Aboreas vertreten. So zum Beispiel Leceia, die Göttin der Heilung und der Weisheit. Sie ist eine stille und sanfte Göttin und nur selten finden sich auch Männer in ihren Tempeln, die sich überall über den Kontinent verteilt entdecken lassen. Größtenteils ist es das weibliche Geschlecht, das dieser Göttin zugetan ist und sie verehrt. Oft sind Priesterinnen Leceias auch Musen und die Kunst ist ihnen eine wichtige Leidenschaft.

Wenn die Tage gezählt sind…

Viele Gläubige leben ihr Leben oft ganz im Zeichen ihrer Gottheit und für alle von ihnen steht der gleiche Punkte am Ende ihres Lebens: Sie werden sterben.

Die Seele ist unsterblich – doch was mit ihr nach dem Tode geschieht, das hängt davon ab, wie man sein Leben gelebt hat, so sagt man. Und nur durch die Gnade der Gottheiten ist es möglich, dass die Seele auffährt. Wohin genau diese letzte Reise dann geht, das vermögen nur die Götter selbst zu sagen. Doch seien wir mal ehrlich: Hätten wir die Möglichkeit, dass unsere Seele zu Juvio auffährt und Teil seiner Feiern wird – würden wir da nicht auch einiges in Kauf nehmen, in unserem Leben?

Das ist übrigens natürlich nur ein winzigkleiner Blick in die Welt der Götter, die es auf Aborea gibt. Die Liste ist noch viel, viel länger. Und dann gibt es noch all jene Götter, über die man nichts niedergeschrieben hat oder deren Informationen unter Verschluss gehalten werden.

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