Der Winter ist da …

Wieder ist ein Jahr fast vorüber, wieder liegen unzählige bewegende, emotionale Spielrunden ABOREA hinter uns.

Draußen ist es kalt, der erste Schnee war auch schon zu Gast und hat für weiße Hauben auf Baum und Haus gesorgt. Die perfekte Zeit für eine dicke Decke, eine Tasse heißen Tees und ein gutes Buch. Oder dafür, in seinen Gedanken zu verschwinden. Am besten nach Palea, denn dort warten bekanntlich immer neue Abenteuer und spannende Dinge, die man erleben kann.

Natürlich ist es in der Gruppe noch schöner, wenn man gemeinsam unterwegs ist und gemeinsam Abenteuer erlebt. Aber auch alleine kann man wunderbar abtauchen und die Zeit Zeit sein lassen.

Palea als Ziel

Auf Palea kann es in einigen Regionen ebenfalls mal so richtig kalt werden. Auch dort können Seen zufrieren, Eiszapfen können von den Felsen herabhängen und es fröstelt einen, wenn man die Nase aus der Tür streckt.

Wenn ihr Glück habt, dann seid ihr gerade in einem gemütlichen Städtchen untergekommen. Dort habt ihr die Möglichkeit, euch in eurem Heim vor der Feuerstelle zu wärmen, dort zu kochen und in der Schenke eure hartverdienten Münzen auszugeben.

Irgendwann sind aber auch einmal die letzten Taler verprasst. Wenn das Geld fehlt, dann wird es

schwer, die Miete für die Hütte zu bezahlen, die einen warm hält. Und ohne Münzen wird es auch in der Schenke schwer, für den Humpen Bier oder den dampfenden Eintopf zu zahlen. Schließlich wird nicht immer wird jemand gesucht, der in der Küche hilft. Vor allem nicht dann, wenn im Städtchen gar nicht viel los ist, da es einige der Gäste der Laufkundschaft vielleicht in wärmere Gefilde gezogen hat.

Knappheit

Da in einem harten Winter in einem abgelegenen Örtchen die Lebensmittel auch einmal ausgehen können, könnte auch diese Tatsache ein Grund dafür sein, dass es euch in die Natur treibt:
um zu jagen, um die wenigen, winterharten Kräuter und Pflanzen zu sammeln, die eure Mägen füllen sollen. Je nachdem, wo ihr euch gerade befindet, kann es erst einmal eine weite Reise sein, bis ihr wirklich in einem dichten Wald oder an einem Fluss angekommen seid, die euch auch Nahrung bieten könnten.

Unfrieden

Immer wieder gibt es auch Unruhestifter, die in Städten einfallen, dort vandalieren und die Bewohner

vertreiben. Gerade im Winter sorgen sie somit für Katastrophen für alle Menschen, die plötzlich ihr Heim verlassen müssen. Wohin? Das wissen sie wahrscheinlich selbst nicht. Gerade die eisigen Temperaturen stellen jeden von ihnen auf eine Herausforderung der besonderen Art.

Wie schützt ihr euch auf euren Reisen, wenn es draußen friert und ihr mit jedem Schritt den Atem vor euch sehen könnt? Wie sorgt ihr dafür, dass ihr immer genug Verpflegung bei euch tragt? Und was tut ihr, wenn die Nacht hereinbricht und ihr ein Lager unter freiem Himmel benötigt, um die Nacht dort zu verbringen?

Was, wenn ihr noch nicht einmal Zeit hattet, eure sieben Sachen zusammenzupacken, weil ihr so schnell wie möglich die Stadt verlassen musstet? Wahrscheinlich hat nicht jeder seinen gepackten Rucksack für Notfälle neben der Tür stehen …

Aber vielleicht wäre das eine Sache, die einem das Leben erleichtern könnte?

Was wäre dort denn wohl drin …?

Eine Schlafrolle, damit es in der Nacht nicht allzu kalt wird und man wenigstens etwas geschützt ist.

Feuersteine, damit ein Feuer entfacht werden kann – das wärmt und bietet Licht in der dunklen Nacht. Außerdem … ist es ja schon ein bisschen romantisch, wenn man warm eingepackt im Schnee sitzt und ins Feuer schaut. Aber um Romantik geht´s ja meistens nicht, in so Abenteuern …

Nahrung! Vielleicht geräuchertes Fleisch – das wird bei eisigen Temperaturen wahrscheinlich noch ein bisschen halten, selbst auf der Marsch. Ähnlich wichtig: Wasser. Nicht überall finden sich Bachläufe oder Flüsse, die einem Wasser bieten. Gut, Schnee könnte man aufkochen – aber habt ihr auch einen Topf dabei?

Warme Kleidung – das erklärt sich von selbst, oder?

Waffen – nicht nur zur Verteidigung, sondern auch zum Jagen. Denn erlegte Wildschweine können dann über dem Lagerfeuer gebraten werden. Das sorgt für ein Festmahl. Alternativ können auch Wintergemüse, die man in der freien Natur findet, zu einem deftigen Eintopf verhelfen. (Natürlich braucht es auch hier für den Eintopf einen Topf. Wie der Name verrrät.)

Braucht es noch mehr, um eine mehrtätige Reise im Winter durch die Wildnis Paleas unbeschadet zu überstehen?

Nunja, vielleicht ein bisschen Glück. Denn wenn man in einer kalten Winternacht, in der man bereits von der Reise erschöpft ist, auch noch auf einen Nachtghoul trifft, der hinter der nächsten Kreuzung wartet.

Wir wünschen euch eine sichere Reise durch den Winter!

 

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