Der Zufall spielt mit.

Wenn ihr euch zusammensetzt, um ABOREA zu spielen, dann, weil ihr eine gute Zeit miteinander verbringen möchtet. Und nicht nur das: Ihr wollt Abenteuer! Ihr wollt schwitzige Hände kriegen, ihr wollt euch die Köpfe zerbrechen und die Waffen klirren hören.

Selten setzt ihr euch zusammen, um einen Abend in der Taverne in Realtime als Rollenspiel zu spielen, oder? Daher ist es die Aufgabe des Spielleiters für spannende Momente zu sorgen.

Abenteuer finden sich schon jede Menge in den ABOREA-Heften und auch im Download-Bereich unserer Website. Wenn ihr die schon durchgespielt habt, dann könntet ihr auch noch auf unsere Abenteuer im Shop zurückgreifen, die es unter anderem auch als bequeme PDF-Downloads gibt. Da ist vom Solo-Abenteuer bis zum Gruppenabenteuer alles dabei. Und natürlich könnt ihr auch selbst ein Abenteuer erfinden und es niederschreiben. Die Möglichkeiten sind also grenzenlos.

Da jeder unterschiedliche Vorlieben hat, kann es hin und wieder vorkommen, dass einem Spielleiter in einem Abenteuer ein gewisses Quäntchen fehlt – was auch immer es sein mag, das fehlt. Auch hier haben wir vorgesorgt:

Mit unseren Zufallstabellen!

In unseren Heften findet ihr unterschiedliche von ihnen. Vor allem habt ihr die Möglichkeit, sie euch auch schon vor euren Spielsitzungen selbst zu erstellen, wenn ihr Spielleiter seid, damit ihr im Falle des Falles eine Möglichkeit der Improvisation bereit liegen habt.

Wie funktionieren diese Tabellen?

Es ist eigentlich ganz einfach. Ihr unterteilt sie in unterschiedliche „Themen“, in dem ihr mehrere Spalten anlegt. Das können bestimmte Orte oder Wesen sein, es können Belohnungen oder Schätze sein, Probleme, Krankheiten, Wetterverhältnisse … alles, was einem in einem Abenteuer begegnen kann. Dann notiert ihr euch zu jedem Thema 10 Dinge, die ihr untereinander schreibt.

  Gegner Freundliche, aber „besondere“ NSC Aufgabe Fallen Besondere Orte
1          
2          
3          
4          
5          
6          
7          
8          
9          
10          

Wenn ihr dann im Abenteuer steckt und euch die richtige Idee nicht so ad-hoc einfallen möchte, könnt ihr einfach würfeln und einer der Spalten eine neue Herausforderung für die Spieler entnehmen. Wenn ihr euch sogar unsicher seid, was den Helden überhaupt passiert, könnt ihr auch 2 x würfeln: In der Tabelle von hier wäre der erste Wurf für die Art, wobei immer 2 Ziffern für eine Spalte gelten. Sprich: 0+1 gelten für „Gegner“, 2+3 für NSC, 4+5 für Aufgabe und so weiter. Dann würfelt ihr nochmal und erhaltet die Reihe, in der sich die neue Herausforderung befindet. Dann muss das Ganze noch einigermaßen sinnvoll ins Abenteuer eingebaut werden und zack – es bleibt spannend. Sogar für den Spielleiter, weil er selbst nicht weiß, was hinter der nächsten Ecke wartet.

Improvisation ist nicht alles – aber in solchen Momenten ist es viel. Denn Improvisation darf zwar innovative Ideen mitbringen, sollte aber trotzdem noch im Rahmen des Realistischen bleiben, um die Spieler nicht aus der Geschichte herauszureißen.

Klar, in der Welt von ABOREA ist eine Menge möglich, das in unserer Welt nicht möglich wäre, aber die Wahrscheinlichkeit , dass alle Helden mitten im Sommer plötzlich einfrieren, ohne, dass vorher jemals ein mächtiger Magier oder ähnliches eine Rolle gespielt hat, ist zwar improvisiert – aber irgendwie auch abwegig. Ein improvisierter Tagesordnungspunkt im ABOREA-Abenteuer sollte trotzdem gut in den Plot integriert werden. Das mag manchmal schwierig erscheinen, aber wenn ihr ein paar Extrarunden dreht (also mit euren Gedanken), dann werdet ihr sicherlich für fast alles eine Möglichkeit finden, es in euer Abenteuer zu integrieren. Und wenn ihr keinen findet, dann ist es vielleicht an der Zeit, erneut zu würfeln und die Zufallstabelle noch einmal zu befragen.

Wenn ihr euch unsicher seid, ob ihr die Improvisation gut hingekriegt habt oder nicht, dann fragt eure Gruppe nach einer Spielsitzung nach ihrer Einschätzung dazu. Es ist wichtig, dass ihr alle wisst, wie die Stimmung in der Gruppe ist und dass ein Spielleiter auch konstruktives Feedback erhält, falls es etwas gibt, das verbessert werden sollte. Schließlich wollt ihr alle das bestmögliche Spielerlebnis haben.

Ihr könnt solche Tabellen übrigens auch wunderbar als Gedächtnisstütze für ungeplante, zufällige NSCs nutzen. Die erfindet man manchmal ganz automatisch und wenn man sie in einer Tabelle festhält … nunja, man weiß ja nie, wozu die nochmal gut sein können! 😉

Wie ihr seht: Es schadet nicht, auch mal blanko-Tabellen dabei zu haben, um Dinge festzuhalten. Die können dann für (un-)schöne Wiedersehen sorgen. 😉

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